Aktuelles

26.02.2015:

Ein letzter Bericht aus Freiburg...

Die letzte Woche in Kigali verging wie im Flug. Wir hatten uns so schnell an das Leben dort gewöhnt und waren in vielen Dingen mitinvolviert. Es fühlte sich schon wie ein zweites Zuhause an. Vor allem die Planung von Bobs kirchlicher Hochzeit stand die gesamte Woche auf dem Plan. Leute gingen im Haus ein und aus, es kam uns vor wie im Taubenschlag. „wink“-Emoticon Nach und nach kamen auch immer mehr Familienmitglieder hinzu. (Sie können auch ohne Einladung zum großen Fest erscheinen „wink“-Emoticon )

Einmal wollten wir unbedingt noch Radeln gehen und so bot es sich an mit Kate und Daniel (Kate hatten wir am Lake Kivu kennengelernt) eine Biketour auf den stadtnahegelegenen Mt. Bohongo zu machen. Wir waren erstaunt, wie viele Singletrails sich in und um Kigali befinden. Ein Paradies für Moutainbiker!!! So fuhren wir zwischen kleinen Hausreihen hindurch, zwischen bewirtschafteten Äckern und wild jubelnden Kindern. Zum Abschluss stärkten wir uns in der Stadt mit einem herrlich fruchtigen Smoothie.

Abends wollten wir das Nachtleben Kigalis kennenlernen und so machten wir uns mit Denis (Bobs Cousin) auf in den Club Le Must. Wir hatten eine fröhliche Nacht und haben viel getanzt und gelacht....
Leider musste Anna als wir gehen wollten feststellen, dass ihr Reisepass und die Kreditkarte fehlten. Das hätte nun echt nicht mehr sein müssen! Aber wir konnten nichts daran ändern, denn auch am nächsten Morgen tauchte der Pass nicht auf. Somit führte uns unser Weg zur Polizei und zur deutschen Botschaft. Wir glauben, somit haben wir wirklich nichts ausgelassen. „wink“-Emoticon Einen kurzen Moment kam auch der Gedanke auf, ob wir das überhaupt schaffen und rechtzeitig die nötigen Dokumente beschaffen können. Doch Anna bekam einen vorläufigen Pass zum Ausfliegen.

Am Samstag stand die große Hochzeit bevor. 800 Leute waren eingeladen, da die Verwandten nicht eingeladen werden müssen und trotzdem kommen dürfen, rechnete man mit 1200 Leuten. Ein Zirkuszelt wurde gemietet und atemberaubend dekoriert. So etwas hatten wir noch nie gesehen!!!
Wir wurden mit einem Reisebus abgeholt, der 2 Stunden durch Kigali tuckerte um die eingeladenen Gäste abzuholen. Dadurch hatten wir allerdings auch das meiste der Trauung verpasst.
Nach der kirchlichen Trauung ging es ins Festzelt. Traditionelle Tänzer traten auf und stundenlang sprachen Gäste auf Kinyarwanda. Es ging hauptsächlich wieder um Kühe. Diesmal wurden sie dem Brautpaar geschenkt.... man glaubt es seien wohl 30.

Am Montag hieß es dann Abschied nehmen. Wir hatten die Räder schön in Kartons verpackt und fuhren zum Flughafen. Wir waren den Tränen nahe. Kigali wurde wie eine zweite Heimat, da wir so freundlich aufgenommen wurden.
Zum Glück waren wir drei Stunden vor Abflug da. Es gab einige Schwierigkeiten, die schön verpackten Räder mussten wir nochmals aus dem Karton rausnehmen und kontrollieren lassen.... die schöne Verpackung war dahin. Auch Sarahs Gepäck kam nicht von Brüssel mit. Leider waren auch mal wieder die Räder beschädigt.

Gestern Mittag kamen wir frierend in Freiburg an. Jetzt heißt es erst mal über 8000 Bilder zu sortieren und uns dann wieder in den Alltag ein zu finden.

In insgesamt 115 reinen Fahrstunden haben wir 1460 km und mehr als 24 000 Höhenmeter zurückgelegt. Wir haben die Spenden zusammengerechnet und haben durch das Radeln für Kwizera ca. 5700 Euro für das Projekt eingenommen!!! Wir möchten euch noch einmal ganz herzlich für eure Unterstützung bedanken!!! Ihr seid klasse, DANKE!!!!

Sarah & Anna

 

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19.Februar 2015:

On the road again....

Von Butare ging es am Montag nach Muhanga. In dieser Stadt trafen wir auf Vincent. Er arbeitet dort als Arzt und betreut einige der Frauengruppen in Rusiga. Wir bekamen die Möglichkeit in der nahegelegenen Klinik eine physikalische Therapieeinrichtung zu besuchen. Für uns beide war es natürlich etwas Besonderes, uns mit Jean Claude (dem leitenden Physiotherapeuten) auszutauschen. In diesem Bereich arbeiten 3 Therapeuten und kommen der Arbeit kaum hinterher. Die Möglichkeiten der Therapie sind begrenzt, da die Mittel fehlen.

Frühmorgens am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg, um abends noch nach Shyorongi zu gelangen. Wir wollten noch mal den Pfarrer Jean Jaques besuchen und am nächsten Tag zu den Frauen gehen. Doch nach 20 km mussten wir abprubt abbrechen, Annas Kette hatte sich im Umwerfer verhakt. Wir mussten sie öffnen und mit einem neuen Splint verbinden. Puhhh, das kostete uns einige Zeit und Nerven. Danach konnte der letzten Etappe nichts mehr im Wege stehen.

Herzlich wurden wir von Jean- Jaques abends begrüsst. Es gab ein reichhaltiges Abendessen und einiges über die vergangenen Tage zu erzählen. Am nächsten Morgen bekamen wir die Möglichkeit eine Morgenmesse mitzuerleben. Auch eine der Shyorongi Frauen, Leocardie war anwesend. Wir suchten sie vormittags nochmals auf, um zu sehen,wie die Ferkel, welche wir vor 2 Wochen zusammen gekauft hatten, gewachsen sind. Doch wir konnten sie leider daheim nicht antreffen. Nachmittags trafen wir uns dann mit einer unserer ersten Gruppen in Rusiga. Es freute uns sehr von ihnen zu hören, wie erfolgreich die Gruppe gemeinsam ihr Business führt.

Am 11.2. brachen wir dann nach Kigali auf. Dort erwartete uns Bob, ein Bekannter von Sarah, im Kreise seiner Freunde, die seine Hochzeit organisierten. Wir wurden gleich freundlich zur traditionellen und kirchlichen Hochzeit eingeladen.
Die traditionelle Hochzeit fand am Samstag, den 14.2 statt. Für uns ein einmaliges Erlebnis. Wir wurden traditionell eingekleidet und beobachteten stundenlanges Verhandeln um den Brautpreis in Form von Kühen. Plötzlich während der Zeremonie brach ein heftiges Gewitter mit Hagel aus, bei welchem wir schmunzelnd die flüchtenden Gäste beobachteten. Letztendlich einigten sich die Familien auf 12 Kühe.

Als wir eines abends Essen gingen, trafen wir auf einen Obdachlosen, der aufgrund einer alten Verletzung eine grosse hochinfektiöse Wunde am Fuss hatte.... Seit einem Jahr unbehandelt.... Der starke Schmerz war ihm anzusehen. Da der Mann ohne Krankenversicherung war, brachten wir ihn am nächsten morgen in eine nahegelegene Klinik. Dank der Hilfe eines Freundes war es möglich, umgehend eine Krankenversicherung abzuschließen (4 Euro im Jahr) und eine schnelle Behandlung einzuleiten. Im geht es nun schon viel besser. Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass sich viele Leute trotz diesem geringen Betrages keine Krankenversicherung leisten können.

Ein tolles Highlight war für uns der Akagerapark. Wir fuhren früh morgens in Richtung Osten, nahe der tansanischen Grenze liegt der 1200km 2 große Park. Die lange Fahrt wurde mehr als belohnt! Wir sahen Giraffen, Zebras, Nilpferde, Büffel und viele andere Tiere.

Da wir schon nach kurzer Zeit in Kigali das Radeln vermissten, verbanden wir den Besuch bei unserer Frauengruppe in Nyamata mit einer Radtour. Auf dem Weg dorthin trafen wir den Rennradfahrer Joseph, der uns dann den ganzen Weg dorthin und auch wieder zurück begleitete. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit stieg deutlich ☺

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge geniessen wir nun unsere letzten Tage in Kigali.

Bis bald,

Anna und Sarah

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08. Februar 2015:

Da sind wir wieder...

Wir sind nun seit dem 1. Februar in Butare.

Wir wurden freundlich von Eric empfangen, der uns ins Freiwilligenhaus des RVCP (Rwanda Village Concept Project) brachte. Unser Ziel war es, verschiedene bereits bestehende Frauengruppen zu besuchen und einen Einblick zu bekommen, was sich seit der 1. bzw. der 2. Kreditvergabe im Leben der Frauen verändert hat. Vorher wollten wir zusammen mit Afrodis (unserem Projektkoordinator) und Eric (Mitglied des RVCP) einige Dokumente zusammentragen. Immer wieder mussten wir die Erfahrung machen, dass Dinge (wie z.B. Kopieren, Schneiden eines Papiers), für die wir normalerweise daheim nicht lange brauchen, ganz schön viel Zeit (2 Tage!) in Anspruch nehmen können. Aber für uns ist es eine gute Übung, geduldig und entspannt zu bleiben. ☺

Wir haben die Frauengruppen in Rukira (kleine Ortschaft in der Nähe von Butare) mehrere Tage besucht und einen kleinen Einblick in ihr Leben bekommen. Uns fiel auf, dass diese Frauen wirklich am Existenzminimum leben. Einige der Frauen leben mit ihren Kindern in winzig kleinen Lehmhütten, nur mit einer Strohmatte am Boden und einer Feuerstelle im Raum.  Manche besitzen nicht einmal Schuhe. Wir sahen Kinder mit aufgeblähten Wasserbäuchen. Die Männer sind zum Teil abgehauen, sodass die Frauen alleine für ihre Kinder sorgen müssen. Einige der Frauen haben leider auch Aids. Die Meisten haben keine Krankenversicherung und somit keine Möglichkeit, bei gesundheitlichen Problemen einen Arzt aufzusuchen.

Deswegen haben einige der Frauen aus der Not heraus den 1. Kredit genutzt, um die Grundbedürfnisse (z.B. Medikamente bzw. medizinische Versorgung oder Essen) für ihre Familie zu gewährleisten. Zusammen mit Afrodis, Eric und Kathrin haben wir beschlossen, den Frauen und ihren Familien die Krankenversicherung für das erste Jahr zu bezahlen. Desweiteren bekamen jeweils 2 der 5 Frauen eine Ziege bzw. ein Schwein mit der Aufgabe, den Nachwuchs den anderen 3 Frauen weiterzugeben. Ihr Ziel sollte dann auch sein, durch die Viehhaltung den ersten Kredit zurück zahlen zu können. Dadurch bekommen sie dann die Chance auf einen 2. Kredit.

Sehr positiv ist uns Anne-Marie aufgefallen. Ihre Geschäftsidee war es, sonntags für das Dorf traditionelles Bier zu brauen. Durch den Verkauf konnte sie teilweise die Schulgebühren ihrer Kinder finanzieren. Durch das schnelle Zurückzahlen des 1.Kredits bekam sie einen zweiten, mit dem sie sich ein Schwein und 4 Hühner gekauft hat. Ihr Geschäft lief so gut, dass sie sich sogar einen eigenen Wasseranschluss leisten konnte. Ihr Traum ist es, einen Stromanschluss zu bekommen, damit ihre Kinder für die Schule lernen können (um 18 Uhr wird es bereits dunkel in Rwanda).

Die letzten Tage waren wir hauptsächlich damit beschäftigt, Ziegen und Schweine zu kaufen. Außerdem waren wir mit der kranken sechsjährigen Tochter einer der Frauen unserer Gruppen im Krankenhaus, da sie seit über einem Monat starke gesundheitliche Probleme hatte und wegen der fehlenden Krankenversicherung nie zu einem Arzt konnte.

Am 8. Februar nahmen wir uns Zeit, um das Murambi Genocide Memorial (ein altes Schulgelände auf einer Anhöhe) anzuschauen. Dort wurden am 21.04.1994 zwischen 40- und 50 000 Tutsis eingesperrt und grausam ermordet. Auf Schaubildern konnten wir die Geschichte des Völkermordes verfolgen. Während des Völkermordes wurden innerhalb 100 Tagen 1 000 000 Tutsis ermordet. Als uns die Klassenzimmer gezeigt wurden, erschauerten wir. Dort befanden sich in 24 Räumen mumifizierte Leichen (Erwachsene und Kinder).
Uns wurde dabei traurig bewusst, dass Menschen leider nicht aus der Geschichte lernen und sich solche schrecklichen Episoden bis heute immer irgendwo auf der Welt wiederholen.
Aus diesem Grund ist es uns sehr wichtig, dass Menschen in der Not aufgenommen werden und Unterstützung finden.

Am Montag geht es weiter in Richtung Kigali. Für uns bedeutet es, von vielen lieben Menschen und der freiburgähnlichen Kleinstadt Butare Abschied zu nehmen. Das bedeutet auch Endspurt unserer Tour ;-(

Es gibt übrigens auch weiterhin die Möglichkeit, das Projekt Kwizera zu unterstützen.
Schaut gerne mal bei Betterplace rein...

https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/von-sarah

Ein großes Dankeschön nochmal an all die zahlreichen Spender.

Bis bald,

Sarah und Anna

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02. Februar 2015:

Muraho Wazungu! ☺(so werden wir häufig freundlich begrüßt)

Nach zwei himmlischen Nächten im Paradise Malahide, ging es am 26. Januar auf den Congo Nile Trail. Dieser führte uns am Ostufer des Lake Kivu entlang in Richtung Kinunu. Wir waren sofort von der Kombination aus landschaftlichen Reiz, dem nahem Kontakt zu den Einheimischen und sportlicher Aktivität begeistert. Noch im Paradise Malahide trafen wir auf die drei humorvollen Engländerinnen, Kate, Jo und Rawen. Tatsächlich sind das die ersten Mädels, die wir mit Rad getroffen haben. Wie sich herausstellte, hatten sie die ersten zwei Tage denselben Weg. Immer wieder begegneten wir uns und suchten schließlich abends zusammen Unterschlupf in der Kinunu Coffee Washing Station. Einer netten Unterkunft, welche wir so abgeschieden wahrlich nicht erwartet hätten. Nebenan konnte man den Verarbeitungsprozess der Kaffeebohne bestaunen.

Am nächsten Morgen starteten wir früh nach Kibuye. Wie sich herausstellte, war dies sehr sinnvoll. Aus einem unglaublich schönen Singletrail durch Schilfhaine, an kleinen Lehmhüttchen vorbei und mit Sicht auf unzählige Inseln des Kivusees, entwickelte sich diese als anspruchsvollste Etappe unserer gesamten Tour!!!
Der Weg wurde immer unwegsamer, schon bald mussten wir zu zweit jeweils unsere Räder mit dem schweren Gepäck durch Schlammlöcher zerren. Ihr wollt nicht wissen wie wir und die Räder aussahen! ☺ Nach 4 Stunden hatten wir gerade mal 15 km geschafft. Allerdings waren es nach Kibuye 62 km. Über mehr als 2 Stunden trafen wir auf keinen, der englisch oder französisch verstand. So waren wir über längere Zeit im Glauben, dass wir uns verfahren hätten. Die Sonne brannte und wir glaubten schon irgendwo in einem kleinen Dorf im Privaten nach einer Übernachtungsmöglichkeit fragen zu müssen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kamen wir aber tatsächlich erschöpft und völlig hungrig in Kibuye an. Rückblickend betrachtet war es trotzdem einer der schönsten und abenteuerreichsten Tage unserer Tour! ☺

Die letzten 2 Tage auf dem Congo Nile Trail waren nicht mehr ganz so beeindruckend, da wir die ganze Zeit auf der normalen Strasse unterwegs waren. Da diese gerade im Bau ist, war ein ständiger Wechsel von Baustelle, staubiger Piste und Teer. Wir freuten uns sehr, als sich herausstellte, dass wir in einem Internat mit 1000 Schülern übernachten durften. Der Empfang war sehr herzlich und wir wurden auf Schritt und Tritt von einer Kinderschar begleitet.

Nachdem wir nun 4 Tage lang Richtung Süden gefahren waren, erwartete uns nun die Durchquerung des Nyungwe Forests in östliche Richtung. Der 1020 km2 große Nationalpark hat ein sehr kühles Klima, da das Gebiet zwischen 1600m und 2950m hoch liegt. Er schützt das Ökosystem eines der besterhaltenen Bergwälder in Ostafrika. Es waren immer seltener Menschen zu sehen, so waren wir meist allein zwischen riesigen Bäumen, lautem Vogelgezwitscher und spielenden Affen. Die Idylle wurde nur gelegentlich von vorbei rasenden Bussen und LKWs gestört. Ansonsten konnten wir uns völlig dem stundenlangen kontinuierlichen bergauf Fahren widmen.

Am 1. Februar ging es dann nach Butare (seit 2006 im Zuge einer Verwaltungsreform umbenannt in Huye). Die ruandische Universitätsstadt hat ca. 100000 Einwohner und gilt als kulturelles und intellektuelles Zentrum Rwandas. Hier werden wir einige Tage verweilen, da sich in den umliegenden Dörfern einige unserer Frauengruppen befinden, welche wir besuchen möchten.

Rwanda wird übrigens das Land der 1000 Hügel genannt. Doch wir sind uns mittlerweile sicher, dass da einige Hügel nicht mitgerechnet wurden.
Ihr fragt euch sicherlich, wie wir uns beim Radeln denn so "über Wasser" halten. Cola, jede Menge Wasser und für Anna ganz viele Erdnüsse und Sarah isst täglich ne halbe Bananenstaude☺ Mittlerweile haben wir die 1100 km und 17.000 hm überschritten.  

Sonnige Grüße aus Butare,

Anna und Sarah

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25. Januar 2015:

Diesmal aus Rwanda.....

Von Kabale aus ging es nach einer kurzen, aber ziemlich steilen Fahrt zum wunderschönen Lake Bunyonyi (übersetzt: Platz der vielen Vögel). Mit dem Kalebas haben wir einen Platz zum Wohlfühlen und Entspannen gefunden. Dieses Camp hat unglaublich viele verschiedene Blumen und Vogelarten. Dort mieteten wir uns ein Zelt und konnten schon früh morgens dem Gezwitscher lauschen. Am nächsten Tag besuchte uns Sarah aus Kabale und auf einem Boot erkundeten wir einige der 24 Inseln.

Wir machten uns am drauf folgenden Tag mal wieder auf staubiger Piste auf nach Kisoro. Uns erwarteten etliche Höhenmeter. Immer wieder kam das Gefühl auf, gerade die Alpen zu überqueren. Da Kisoro nahe der kongolesischen Grenze liegt, kamen wir an einem Flüchtlingslager vorbei. Dabei wurde uns noch einmal mehr bewusst, wie unsicher und instabil die Lage im Kongo ist. In Kisoro kann man auch viele leer stehende und heruntergekommene Häuser sehen und auch die Stimmung scheint ernster zu sein.

Wir freuten uns, die Grenze am nächsten Tag nach Rwanda zu überqueren. Nach langem Hin und Her an der Grenze ging es doch ziemlich schnell nach Musanze. Die Stadt liegt am Fuße des Virungavulkane. Hier ist das National Cycling Team Rwanda stationiert. Noch am gleichen Tag machten wir uns zum Stützpunkt auf, um unsere Räder nochmals vom Mechaniker Jamie kontrollieren zu lassen. Wieder gab es einiges zu tun. Bei Sarah war das Pedal etwas lose und Annas Schaltzug war nochmals defekt und sie hatte ein Problem mit der hinteren Bremse! Durch seine professionelle Hilfe wurden alle Defekte schnell behoben. Danke Jamie! Für uns war es auch interessant, ein bisschen Einblick in die rwandische Radwelt zu bekommen...

Am 22. Januar fuhren wir mit dem Bus nach Shyorongi (Nähe Kigali). Dort waren wir mit unserem Projektkoordinator Afrodis zur ersten Kreditvergabe unserer neu gebildeten Frauengruppe verabredet. Doch bevor wir Afrodis trafen, suchten wir dort den Pfarrer Jean Jaque auf. Wir hatten von Stefan und Flo noch in Entebbe einen Schlüssel für ihn mitbekommen. Die beiden haben dort auf ihrer Radtour in nem Zimmer übernachtet und haben vergessen, den Zimmerschlüssel zurückzugeben. Die Freude von Jean Jaque war sehr groß und wir wurden zum Mittagessen eingeladen. Auch Afrodis kam zum Essen dazu.
Dann gings los zu den 5 Frauen. Die Frauen sind sehr arm und leben von der Landwirtschaft (geringer Erlös) und werden zum Teil vom Staat unterstützt. 2 der Frauen sind verwitwet (eine durch den Genozid 1994). Keine der Frauen hat je eine Schule besucht. Nachdem die Frauen die Verträge unterschrieben hatten, machten wir uns auf den Weg, Ferkel zu kaufen. Alle außer eine haben sich für eine Schweinezucht entschieden. Wir bringen die Ferkel in die bereits gebauten Ställe. Es ist so schön zu sehen, wie die Frauen sich freuen. Zuletzt gingen wir mit Speciose eine trächtige Ziege kaufen.  

Am nächsten Tag fuhren wir von Musanze über Gisenyi zum Kivusee. Der 1450 m hoch gelegene See wird als reizvollster See des zentralafrikanischen Grabens angesehen. Gewaltige Bergketten an der Westflanke des Sees in der DR Kongo sorgen für eine spektakuläre landschaftliche Kulisse. Nach unserem ersten Regenschauer sind wir nun im Paradise Malahide angekommen. Hier werden wir 2 Nächte verbringen, bevor wir uns auf den Congo Nile Trail begeben....

Liebe Grüße von Sarah und Anna

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18. Januar 2015:

Hallo, hier sind wir wieder☺

Es liegen wieder spannende und sehr schöne Tage hinter uns.

Nachdem wir Kasese, eine Kleinstadt am Westrand des Ruwenzoris-Gebirges hinter uns liessen, ging es weiter zum Queen Elizabeth National Park. Die Landschaft und das Klima verändern sich zunehmend. Es wird deutlich heisser und die Strasse führt uns durch eine savannenähnliche Landschaft. Zwischendurch kommen wir an Baumwollfeldern vorbei. Große Lastwagen, welche die Baumwolle zur Fabrik fahren, verlieren immer wieder  ein bißchen von der Ladung. Es sieht aus, als würde Watte am Straßenrand liegen. Ungefähr 10 km vor unserem Ziel überqueren wir den Äquator. Wir kommen an zahlreichen Antilopen und Büffel vorbei. Die Kinder im Dorf scheinen oft Muzungus zu sehen, denn viele von ihnen fragen nach Geld oder Stiften. Unsere Unterkunft, in der wir für 3 Nächte bleiben, liegt direkt oberhalb vom Kazinga-Kanal, der den Park in 2 Abschnitte teilt. Abends sieht man mit guten Augen einige  Nilpferde im Wasser, die dann bei Dunkelheit durchs Dorf marschieren, um Gras und betrunkene Menschen zu fressen, bzw. zu beißen ☺

Auf einem Boda-Boda gings am nächsten Tag dann in den Park. Wir wollten eine Bootstour auf dem Kazingakanal machen. Da wir sehr früh dran waren nahm uns der Boda-Boda-Fahrer mit zu einem Salzsee, in dem die Dorfbewohner Salz gewinnen können. Anschließend kamen wir an einem See mit ganz vielen Flamingos vorbei. Auf dem Weg zum Kanal trafen wir auf eine riesen Elefantenherde, die am See tranken. Auch einige Nilpferde schauten aus dem Wasser. Auf unserer 2-stündigen Bootsfahrt konnten wir noch viel mehr Tiere beobachten. Elefanten, Krokodile, Nilpferde, Büffel, Adler, Pelikane, Antilopen, Warzenschweine und viele Vögel waren am nahegelegenen Ufer zu sehen. Ein wah-res Paradies für alle Hobbyfotografen einschließlich Anna ☺

Am nächsten Tag brachte uns wieder der gleiche Boda-Boda-Fahrer zur Kyambura Schlucht. In der mit dichtem Tro-penwald umsäumten Schlucht befindet sich eine 20 Mitglieder starke Schimpansen Gruppe. Auf der Tour waren noch 9 weitere "Touris" mit am Start.☺ Trotz angestrengten Suchen trafen wir nur auf eine Schimpansenmama, die mit ihrem Baby oben im Baum saß. Da wir ohne eigenem Fahrzeug dort waren, fragten wir den Chef der Reisegruppe, ob sie uns mit zurück ins Dorf nehmen könnten, denn sie hatten noch 2 freie Plätze. Doch aus versicherungstechnischen Gründen war das nicht möglich (die deutsche Bürokratie lässt grüßen ☺). So stoppten wir einen LKW und wir durften auf der Ladefläche zwischen vielen reifen Ananas und älteren Damen mitfahren.

Die letzte Nacht in Katunguru verlief äußerst spannend. Beim Einschlafen hörten wir ein seltsames Grunzen. Wir schauten zu unserem Fenster raus, konnten aber nichts sehen. Als wir dann die Tür öffneten, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Ein Nilpferd stand direkt vor uns und fraß friedlich Gras. ☺ Erst als wir die Kamera in die Hand nahmen, schaute es uns an. Wir waren so aufgeregt, dass an Schlafen erst mal nicht zu denken war. Und tatsächlich, es blieb die ganze Nacht zum Grasen bei uns...

Am 15. Januar ging es dann weiter über unzählige Hügel in Richtung Ishaka, wo wir eine Nacht verbrachten. Wir merk-ten nun, dass die Landschaft allmählich bergiger wird. Irgendwann müssen wir ja auch auf unsere 24.000 Höhenmeter kommen. ☺

Die Route führte uns in Richtung Kabale, wo wir freundlich von Sarah und Franco empfangen wurden. Einem Paar, welches in der auf 1867m hohen Kleinstadt lebt. Beide haben uns zuvor in Katunguru auf gegabelt und uns zu sich nach Hause eingeladen. Franco stammt aus dem Kongo und Sarah aus Fort Portal. Sie sind hier her gezogen um eine Käserei aufzubauen. Nach einigen Jahren haben sie das Geschäft geschlossen und produzieren nur noch eine kleine Menge für bestimmte Personen. Hier verbrachten wir zwei Nächte und tauchten in das Leben der beiden ein. Morgen geht es wei-ter Richtung Lake Bunyonyi.

Falls ihr in letzter Zeit versucht habt, uns in irgendeiner Form zu erreichen und keine Antwort bekommen habt, bitte nicht wundern. Egal ob Handy, Internet oder Anrufe, es läuft häufig sehr schleppend oder gar nicht. Häufig ist auch der Strom weg....

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11. Januar 2015:

Wieder ein kleines Lebenszeichen von uns :-)
Die letzten Tage waren wir auf dem Highway unterwegs, welcher von Kampala nach Fort Portal führt. Der Vorteil, es ist asphaltiert und wir kamen deutlich schneller voran. Der Nachteil, die großen Busse und LKWs rasen ziemlich dicht an einem vorbei, sodass man sehr aufpassen muss, vom Luftzug nicht in den Strassengraben getragen zu werden.

Eigentlich haben wir aus diesem Grund Rückspiegel, die uns vorwarnen. Allerdings zerbrach Annas, als ihr Rad vor einigen Tagen umfiel.
Immer wieder sind wir auf unglaublich freundliche und aufgeschloßene Menschen gestoßen. "Hey Muzungu" kingt es alle paar Meter fröhlich in unseren Ohren. Wir sind wahrscheinlich ein Drittel unserer Fahrtzeit mit Winken beschäftigt. :)

Der 6. Januar stellte sich als äußerst kniffelig heraus. Wir hatten nur eine kurze Etappe geplant, weil Anna seit einigen Tagen Schwierigkeiten mit ihrer Schaltung hatte. Wir ver-muteten ein Problem am Umwerfer. Nachmittags wollten wir das Problem in Kyenjojo beheben. Keine Chance! Selbst mit telefonischer Hilfe von Annas Vater klappte es nicht. Aber auch dieses Mal bekamen wir Hilfe von zwei einheimischen Mechanikern. Beide Schaltzüge waren defekt, ein Problem, welches wir selbst nicht in den Griff bekommen hätten. Wir sind noch immer sehr dankbar!!! Und wir müssen immer wieder feststellen, dass man einfach darauf vertrauen kann, dass von irgendwo her Hilfe kommt.
Als wir am nächsten Tag unsere letzte Etappe auf dem Highway nun wieder mit funktionierenden Rädern nach Fort Portal starteten, schienen sich die Menschen am Straßenrand sichtlich mit uns zu freuen, denn einer rief uns voller Erleichterung "Halleluja" hinterher. Die halbe Stadt schien wohl unser Problem mitverfolgt zu haben. Die Straße führte uns durch zahlreiche saftig grüne Teeplantagen, wo wir die Leute beim Ernten beobachten konnten. Als wir einen Wald durchquerten, trafen wir auf eine todesmutige Affenherde, von denen immer einer kurz vor einem vorbeirasenden Fahrzeug die Strasse überquerte.

In Fort Portal, eine Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern, angekommen, hatten wir einiges Organisatorisches zu erledigen. Am nächsten Tag sollte es dann gleich zu den Kraterseen losgehen. Wir hatten eine sehr nette Unterkunft im Lake Nkuruba Nature Reserve (ein Projekt der lokalen Community). Der nahegelegene Nkurubasee ist einer der reizvollsten Kraterseen des Kasenda Crater Lake Field (mehr als 40 Kraterseen). Hier genießen wir die Ruhe und die wunderschöne Landschaft. :-) Immer wieder kann man vorbeiturnende Affenherden beobachten.

Da es uns hier so gut gefiel, blieben wir einen Tag länger. Mit Good, einem netten Mitarbeiter des Camps, waren wir den ganzen Tag auf dem Boda Boda (Moped) unterwegs. Wir klapperten viele der Kraterseen ab, nahmen eine Power Shower unter einem schönen Wasserfall und besuchten einen großen bunten Markt. Da es sehr staubig war, sahen wir abends aus wie Schornsteinfeger. Am nächsten Tag wollten wir dann weiter nach Kasese fahren. Wir hatten alles gepackt und frühstückten. Doch da Anna mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und Good große Überzeugungsarbeit leistete, dass wir noch einen Tag länger bleiben sollen, entschieden wir kurzerhand, noch einen Tag in unserem kleinen Pa-radies dranzuhängen. :-)

Heute ging es früh morgens los nach Kasese.

Wir freuen uns riesig darüber, dass auch weiterhin zahlreiche Menschen die Benefizrad-tour unterstützen! Vielen Dank dafür! :-)

Sarah und Anna

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04. Januar 2015

Hallo ihr Lieben,

ein erstes kleines Update von uns.
Wie schon in unserer kurzen Nachricht an euch berichtet, stellte sich unsere Anreise als etwas mühsam heraus. Mit dem Zug und den Rädern verpackt ging es nach Frankfurt und mit dem Flieger nach Brüssel. Eine Nacht durften wir dort im Flughafen verbringen. Leider wurde das Rollband nicht abgestellt und somit schliefen wir sehr unruhig.
Morgens ging es dann weiter gen Entebbe/ Uganda und mit Verspätung kamen wir um 2:00 Uhr nachts in unserer Unterkunft an.

Am 30.12. ging es morgens erst mal ans Räder auspacken und Gepäck sortieren. Zu unserem Erschrecken mussten wir feststellen, das unsere beiden Schaltungen ordentlich vom Transport was abbekommen hatten.
Meine wurde gleich von Flo und Stefan repariert, die zufällig gerade auch im Hostel waren und eben ihre Tour durch Rwanda und Uganda beendet hatten. ☺ Sarahs wollten wir nach Silvester reparieren.

Um ins neue Jahr reinzufeiern, fuhren wir in die trubelige und pulsierende Hauptstadt Kampala. Unglaublich, wieviele Menschen, Matatus und Boda Bodas hier unterwegs sind. Wir verbrachten einen schönen Abend mit unseren Freunden Camille und Ludo und bestaunten um Mitternacht vielmehr die Freude der Menschen als das Feuerwerk selbst. Wir standen auf einer kleinen Anhöhe der Stadt. Uns hat die Zeremonie sehr gefallen, dass viele Menschen eine Kerze für ein gutes neues Jahr angezündet haben. Es funkelte herrlich um uns herum und es war einfach eine wunderschöne Stim-mung.

Am Neujahrstag fuhren wir wieder zurück nach Entebbe ins Hostel, das wir schon richtig lieb gewonnen hatten. Auch Sarahs Rad sollte nun endlich startklar gemacht werden. Es stellte sich allerdings als nicht so einfach heraus, ein Schaltzug hatte sich verstellt. Doch auch dabei hatten wir wieder großes Glück, nach langem hin und her werkeln mit Stefan tauchte Antoine auf und half Sarah, ihr Rad wieder flott zu bekommen. Antoine ist tatsächlich auch mit dem Rad unterwegs, von Addis Abeba nach Tanzania/ Sansibar. Wir glauben, dass er wahrscheinlich der letzte Biker sein wird, der uns in den nächsten Wochen begegnen wird.

Am 2.1. ging es nun endlich los. Mit der Fähre über eine kleine Bucht des Viktoriasees und dann über Dörfer nach Mpigi und weiter zum Mpanga Forest Reserve, wo wir auch übernachten konnten. Wir mussten uns erst einmal an das Gewicht der Satteltaschen und die Wärme gewöhnen, aber haben uns sicher schon bald adaptiert. ☺
Sehr haben uns auch die fröhlichen Kinder in den Dörfern gefallen, die uns wieder und wieder 'heeey Muzungu' hinterher riefen oder gar für ein Stück mit rannten....

Heute gings um 6:30 Uhr raus aus den Federn, um eher noch bei kühleren Temperaturen zu fahren. Von Mpanga nach Mityana - eine kleine Stadt, die am Highway in Richtung Fort Portal liegt. Wir hatten einiges zu kurbeln bei Temperaturen um die 38 Grad.

Doch die vielen fröhlichen Menschen am Straßenrand ließen uns so manche Durststrecke gut überstehen.

Sarah und Anna

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Unbenannt

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31. Dezember 2014

Nach einem langen Flug über Belgien kamen wir vorgestern gut aber etwas erschöpft in Entebbe an. Leider waren unsere Räder etwas mitgenommen, aber wir hatten das große Glück, Hilfe von Flo und Stefan zu bekommen. Jetzt sind unsere Räder auch startklar! momentan sind wir in Kampala, um mit Freunden ins neue Jahr rein zu feiern. Am 2. Januar treten wir dann ins Pedal. Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Eure Sarah und Anna.

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27.12.2014

Zeitungsartikel in der Badischen Zeitung

Artikel Badische

 

 

 

 

 

 

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26.11.2014

Zeitungsartikel vom Südkurier über unsere Benefizradtour

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22.10.2014

Unser Flyer  "1 Cent pro Kilometer" ist fertig und hängt nun an verschiedenen Stellen aus.
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16.09.2014

Juhuuu!!!! Unsere Flüge sind gebucht!!! Wir werden am 28.Dezember 2014 nach Uganda/ Entebbe fliegen und am 24. Februar 2015 von Rwanda/ Kigali wieder zurück. Einen ganz lieben Dank an Brussels Airlines, welche uns mit einem vergünstigten Flug unterstützen!

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14.09.2014

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